An der Jesusbäckerei

Ein unbeteiligter wird ins Geschehen einbezogen:
Simon von Kyrene trägt das schwere Kreuz


Hier vor der Jesusbäckerei gibt es am Karfreitag immer, wenn der Kreuzweg vorbeit kommt und Station macht, salzige Brötchen. Sie erinnern an die Tränen.

Denn wie jeder zur Kreuzigung Verurteilte musste auch Jesus die schweren Balken seines Kreuzes selbst tragen. Nach den Kräfte-zehrenden Verhören, Schlägen, der Folter durch die Dornenkrone kann er irgendwann nicht mehr. Jesus bricht unter der Last des Kreuzes zusammen. Brutale Macht und die ganze Gewalt des Bösen, das ihm zugefügt wird, lassen ihn ermatten. Er kann nicht mehr weiter und fällt zu Boden.

Ein vom Feld kommender Bauer will nach Hause. Er kommt zufällig an der Stelle vorbei, wo Jesus nicht mehr kann. Er wird von den Soldaten gezwungen, Jesu Kreuz zu tragen. Ja, da zwingen die Soldaten einen am Kreuzweg vorübergehenden Menschen mit Namen Simon von Kyrene, Jesus das Kreuz nachzutragen. Ein Unbeteiligter wird beteiligt, ein ahnungsloser Passant wird Mitträger des Kreuzes. Und die Freunde, die Jünger Jesu? Die sind nicht da, die haben sich verkrochen. Die lassen ihn allein.

Buchstabe der 7. Station:

Welche Eigenschaft haben die Brötchen vom Karfreitag mit Tränen gemeinsam? Sie sind ... . Der erste Buchstabe hilft bei der Lösung des Rätsels auf der Startkarte weiter.


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