Jesus im Tempel

Tempelreinigung


Die 2. Station befindet sich in Görlitz auf dem Wochenmarkt. Zur Marktzeit stehen hier viele Tische mit Waren. Händler preisen sie den Vorübergehenden zum Verkauf an. Hier in Görlitz drängen sich die Leute besonders, wenn am Samstag „Naschallee“ ist. Da sind viele Anbieter mit regionalen Spezialitäten und Leckereien auf dem Görlitzer Markt.

Sicher waren es damals in Jerusalem noch viel mehr Gäste als bei uns hier. Sie waren ja alle zum Passafest gekommen. Die Festgäste drängten sich im Vorhof des Tempels. In Jerusalem hatten die Händler im Tempel ihre Tische aufgestellt. Sie verkauften Opfertiere: Tauben, Schafe und sogar Ochsen. Im Vorhof des Tempels ging es auch viel lauter als auf unserem Marktplatz zu. Die Tauben gurten. Die Schafe blökten. Die Händler und Käufer feilschten lärmend um Preise. Das Geld klimperte und die Leute tauschten untereinander Neuigkeiten aus. Sie berichteten auch von Jesus und wie er auf einem Esel in die Stadt eingezogen war. „Sicher kommt er auch in den Tempel?“

Jesus kam und sah den lärmerfüllten Tempel. Er rief ärgerlich: „Was fällt euch ein? Dies ist das Gotteshaus. Ein Bethaus soll es sein. Aber ihr? Was habt ihr daraus gemacht? Eine Räuberhöhle!“ Und er trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische und Stände um. Die Leute wussten nicht, was sie sagen sollten. Es war auf einmal ganz still.

Der Hohepriester, die Priester und Ratsleute waren entsetzt, wie sich Jesus aufführte und murmelten untereinander „Als sei er der Herr im Tempel! … So kann es nicht weitergehen! … Er bringt uns noch das ganze Volk durcheinander!“ Und so beschlossen sie: „Wir müssen ihn töten.“ Doch sie wussten nicht, wie sie vorgehen sollten. Denn Jesus war beliebt im Volk.

Buchstabe der 2. Station:

Als was wurden die Tiere im Tempel verkauft? Der fünfte Buchstabe des Lösungswortes ist Lösungsbuchstabe für unser Rätsel auf der Startkarte.


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